VfV 06 gewinnt den Härtetest mit 2:0 beim Kehrwieder Cup

Die neuformierte Mannschaft vom künftigen Oberligisten VfV Borussia 06 Hildesheim hat den ersten echten Härtetest am gestrigen Abend mit 2:0 gegen den Sachsen-Oberligisten FC Inter Leipzig gewonnen. Vor knapp 400 Zuschauern auf der Anlage des VfR Germania Ochtersum im Rahmen des Kehrwieder Cups 2018 trafen Neuzugang Steffen Suckel und Christian Oganesian für die “Domstadtelf“.

In Halbzeit eins ließ Trainer Thomas Siegel seine Mannschaft in einem 4-4-2 (oder 4-2-3-1) auflaufen. Im Tor stand Kapitän Nils Zumbeel, die Viererkette vor ihm bildeten Tristan Heine, Steffen Suckel, Niklas Rauch und Andreas Hinrichsen. Im Mittelfeld zogen im zentralen Bereich zunächst Cetin Erbek und Sascha Hingerl die Fäden. Auf den Außen wirbelten Hady El-Saleh und Bangin Bakir. Ganz vorne agierten Jonas Jürgens und Adem Avci.
Die junge Truppe machte ihre Sache sehr ordentlich. Avci wurde immer wieder als Anspielpunkt gesucht. Dass noch nicht alles perfekt lief, zeigten aber auch drei ganz starke Paraden von Keeper Zumbeel in Durchgang eins. Nach einer Ecke von Bakir war Neuzugang Suckel zur Stelle und traf aus der Drehung zum 1:0. Auch sonst hinterließ der blonde Innenverteidiger einen bleibenden Eindruck. Ebenso wie der ehemalige A-Junior Tristan Heine. Hady El-Saleh hatte nach dem Tor die beste Chance für die Hildesheimer, nach einem feinen Solo parierte der Leipziger Keeper seinen Schuss aus 20 Metern glänzend.

In der Pause wechselte Trainer Siegel sieben neue Spieler ein. Lediglich die Verteidiger Heine und Rauch, sowie Mittelfeldspieler Hingerl blieben auf dem Platz. Fortan spielten die Hildesheimer in einem 3-5-2 System. Im Tor stand nun Nicolas Franzmann. Die Dreierkette bildeten Heine, Emir Hadzic und Rauch. Die Außenbahnen wurden von Christian Oganesian und Wlad Masljakov bekleidet. Im Mittelfeld spielten nun Hingerl, Sofien Chahed und Finn Jüttner. Ganz vorne liefen nun Abdulmalik Abdul und Maurice Mathis auf.

Leipzig wurde nun etwas stärker, VfV spielte nun mehr lange Bälle. Bis auf eine gute Möglichkeit, die Torwart Franzmann parierte, ließen die Hildesheimer aber nicht viel zu. Oganesian versuchte sich das eine oder andere Mal über rechts durchzutanken, allerdings mit mäßigem Erfolg. Besser machte es kurz vor Schluss Wlad Masljakov über links. Er bediente Oganesian der zum 2:0 traf. Eine schöne Nachricht gab es 20 Minuten vor Schluss zudem noch, Benedict Plaschke gab nach langer Verletzungspause sein Comeback. In Durchgang zwei überzeugte vor allem Neuzugang Masljakov, der auf der linken Seite ordentlich Betrieb machte.

Dieser Auftritt zeigt, die junge Truppe muss noch an einigen Stellschrauben drehen, aber es macht auf Lust auf mehr.