Sieger des Heinz Richter Pokals heißt FSV Sarstedt

Bei sonnigen Temperaturen fand heute auf dem Sportplatz in Asel das Finale des Heinz Richter Pokals zwischen dem FSV Sarstedt und dem TuS GW Himmelsthür statt. In einer mäßigen Partie setzte sich am Ende der FSV Sarstedt mit 1:0 durch. 

Sarstedt spielte überraschend mit einer Dreierkette und hatte zunächst auf einem schwer bespielbaren Platz mehr Ballbesitz. Sie versuchten zu Beginn über die linke Seite von Pascal Rössig und Hannes Thomas sich Chancen zu erspielen. Himmelsthür ließ Sarstedt bis zu einer bestimmten Höhe kombinieren und attackierte dann sofort. Die erste Chance des Spiels hatte Himmelsthür nach einem Freistoß von Moritz Wichmann in der zehnten Minute. Doch der Schuss ging über das Tor. Vier Minuten später hatte dann auch Sarstedt die erste dicke Chance. Nach gutem Zuspiel lief Batiston Musema in Bedrängnis auf das Tor von Lennart Reinecke, bugsierte den Ball dann aber am linken Pfosten vorbei. Das Spielgeschehen fand anschließend im Mittelfeld statt, beide Mannschaften schenkten sich nichts. Unerwartet hatte Himmelsthür dann die beste Chance im Spiel. Eigentlich sollte der Ball nach vorne gespielt werden, doch der Schuss von einem Himmelsthürer-Spieler wurde immer länger und länger. FSV-Torwart Tom-Lucas Klee kam aus seinem Tor und wollte den Ball fangen, doch der Ball sprang vor ihm so auf, sodass er sich verschätzte und der Ball über ihn sprang. In aller letzter Not hechtete er Richtung Ball und konnte den Ball gerade so noch an die Latte lenken. Anschließend musste Klee behandelt werden, da er sich bei dieser Aktion verletzte. Es ging aber für ihn weiter (21. Minute).

Aus dem Nichts kam dann die Führung für die Sarstedter (25. Minute). Nach einem Fehler im Aufbauspiel der Himmelsthürer spielte Dominik Müller den Ball nach außen zu Rössig, der vor Torwart – Reinecke cool blieb und mit einem satten Schuss das 1:0 erzielte. Der Jubel war groß, Rössig hatte im vergangenen  Ligaspiel bereits in letzter Minute das 1:1 geschossen. Himmelsthür erholte sich gut von dem Gegentor und hatte anschließend im Minutentakt Chancen auf den Ausgleich. Zunächst scheiterte Stürmer Nico Weiss nach toller Flanke von Philipp-Christian Lindenbaum freistehend am Torwart Klee, da ihm der Ball versprang. Zwei Minuten später ließ Klee nach einem Freistoß den Ball nach vorne prallen, doch in aller letzter Sekunde konnte ein FSV-Verteidiger zur Ecke klären. Somit ging es mit 1:0 für Sarstedt in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit begann mit einem gefährlichen Schuss von Wichmann, der knapp am Tor vorbei ging. Mehrere Höhepunkte hatte die zweite Halbzeit bis zur 80. Minute nicht. Bemerkenswert waren die Zuschauer von Himmelsthür, die ihre Mannschaft zehn Minuten vor dem Ende lautstark anfeuerten. Ging noch etwas für den TuS ? Die Mannschaft von Ali Genc warf nun alles nach vorne und wurde folglich in der 83. Minute ausgekontert. Nach einer starken Einzelaktion von Thomas scheiterte zunächst Daniel Schlesag an einem Abwehrspieler. Die Aktion war noch nicht geklärt, Dominik Rössig setzte nach, flanke scharf vor das Tor und Abwehrspieler Simon Balzer fälschte die Flanke an den Pfosten. Nun ging es Schlag auf Schlag und auch Himmelsthür hatte noch eine Chance auf das 1:1. Nach einer Flanke in der 89. Minute verschätzten sich die Spieler und der Torwart, sodass der Ball gefährlich an die Latte ging. Im Anschluss konnte Sarstedt wieder kontern. Musema lief von halb rechts alleine auf das Tor von Reinecke, doch Reinecke hielt nach einer starken Parade Himmelsthür im Spiel. Die letzte Chance durch Himmelsthür hatte Wichmann mit einem Freistoß in der Nachspielzeit. Doch sein Schuss ging über das Tor. Im Anschluss pfiff der Schiedsrichter Maik Grondkowski das Spiel ab und die Sarstedter ließen sich feiern.

 

Die Statements der Trainer nach dem Spiel:

Ali Genc (TuS GW Himmelsthür):

Einen großen Respekt an unsere Fans, die so zahlreich erschienen sind. Einfach unglaublich! Es ist schade, dass wir unseren Fans nicht das geben konnten, was sie verdient haben.

Fabian Bodenstedt (FSV Sarstedt):

Wir hatten heute nichts zu verlieren, da wir den Aufstieg in die Bezirksliga schon perfekt gemacht hatten. Durch die Umstellung von 4-4-2 auf 3-5-2 hatten wir ein leichtes Chancenplus, meine Jungs haben sich es verdient! Trotzdem Respekt an die Mannschaft von Himmelsthür und an Ali. Sie spielen wirklich eine tolle Saison.