Finn Loddoch wird Hindernis-Landesmeister – verpasst DM-Norm aber knapp!

Mit einer kleinen Gruppe reisten die Leichtathleten der Hildesheimer Eintracht auch in diesem Jahr zum zweitägigen Pfingstsportfest in Zeven. Dort stehen u.a. am 2. Tag traditionell die Hindernis-Landesmeisterschaften auf dem Programm. Ziel waren möglichst gute Platzierungen und Normerfüllungen für die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Finn Loddoch sicherte sich dabei in einem spannenden Rennen den Landesmeistertitel im 2000m-Hindernislauf. In seinem ersten Hindernissrennen überhaupt konnte er im Finish knapp Lukas Schendel (TkH) auf Distanz halten. In der zweiten Rennhälfte konnte Loddoch sich leicht absetzen und einen 10m-Vorsprung herauslaufen, der jedoch auf den letzten Metern zusammenschmolz. Mit 6:33,70 siegt er am Ende mit vier Zehntel Vorsprung. In zwei Wochen wird er beim großen nationalen Meeting in Osterode versuchen die Norm für die U18-DM in Rostock zu laufen, die bei 6:30,20 min steht.

Dies wird auch Anahita Pourfard versuchen. Sie hat zwar schon die DM-Qualifikationen über 3000m und 1500m, will sich aber auch die Hindernisoption für Rostock offen halten. In Zeven wurde sie bei der LM Dritte mit 5:20,22 und verpasste nur hauchdünn die DM-Norm von 5:20,00.

Ich bin recht optimistisch, dass es in Osterode bei Anahita und bei Finn mit der DM-Norm klappt, zumal man meist das erste Hindernisrennen braucht, um die Strecke richtig erfassen zu können, so Trainer Heiko Wilcke.

Sehr stark war die Leistung über 800m von Enes Köse (Foto links mit Hindernis-Landesmeister Loddoch). Er startete als U16-Athlet bei der U18 hoch und wurde Sechster mit neuer persönlicher Bestzeit, die er um vier Sekunden steigerte. Mit seiner 2:02,95 unterbot er deutlich die U16-DM-Norm für Wattenscheid (2:06,00) und unterstrich sogar seine dortigen Endlaufambitionen.

In der U20 kam Maximilian Kaluza auf den siebten Platz mit einer Zeit von 2:03,61. Bei der weiblichen U18 belegte Henriette Unbehaun mit neuer Bestzeit von 2:28,94 den 21.Rang.