Interview mit Melanie Ehrenteit und Nils Zumbeel

Die Themen Beruf und Hobby miteinander zu verbinden, gelingt nicht immer. Oft entscheiden sich Fußballer oder Sportler im Amateurbereich, ihrem Hobby nicht mehr voll nachzugehen. Wie es doch klappen kann zeigt die VGH, bei der auch ein bekanntes Gesicht aus der Hildesheimer Sportszene arbeitet.

Wir hatten die Möglichkeit mit Melanie Ehrenteit, Ausbilungsbeauftragte der VGH in Hildesheim und Nils Zumbeel, Torhüter des Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim und Trainee bei der VGH zu sprechen. Zu den Themen gehörten unter anderem, wie sich der Beruf und das Hobby verbinden lassen, was es ausmacht eine Ausbildung bei der VGH zu absolvieren und was sich die VGH von zukünftigen Auszubildenden erwartet.

Sportnews: Melanie, es geht hier heute ja nicht um die Produktwerbung für die VGH , sondern darum, neue Auszubildende in der Region Hildesheim zu gewinnen. Warum über diesen Weg hier ?

Melanie Ehrenteit: Für mich stehen klar zwei Aspekte im Vordergrund. Zum einen ist es der Punkt, dass das Bild „Kaufmann für Versicherungen und Finanzen“ im Volksmund anscheinend immer noch den Ruf des „Klinkenputzers“ hat und deshalb als unattraktiv und von den Jugendlichen als „unsexy“ definiert und empfunden wird. Dieses Bild würde ich gern mit Nils ein bisschen grade rücken. Zum anderen ist es die Herausforderung mal einen alternativen Versuch der Bewerbergewinnung auszuprobieren.

Sportnews: Nils, als Trainee bist du nach deinem Masterstudium schon einen Schritt weiter und über die Ausbildung hinaus. Von Melanie haben wir gerade den Begriff „Klinken putzen“ gehört. Ist das tatsächlich das, was diesen Beruf ausmacht?

Nils Zumbeel: Der Begriff „Klinken putzen“ ist in diesem Kontext definitiv überholt. Klar geht es auch darum, Versicherungen zu verkaufen. Aber das Aufgabenspektrum in Versicherungsunternehmen geht weit darüber hinaus, auch wenn der Vertrieb naturgemäß im Vordergrund steht. Von der VGH bin ich sehr begeistert. Hier arbeiten viele Menschen aus verschiedensten beruflichen Richtungen zusammen. Ich treffe unter anderem auf Juristen, Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler und Personaler. Auf die verschiedenen Bereiche, die die VGH bietet, wird Melanie sicher noch genauer hinweisen.

Sportnews: Melanie, du hast eben von alternativen Methoden der Bewerbergewinnung gesprochen. Warum hast du gerade diesen Weg gewählt und welchen Zusammenhang siehst du hier zum Thema Sport ?

Melanie: Ich wollte einfach mal weg von Inseraten und Messen und einen neuen Weg einschlagen. Die VGH als Regionalversicherer ist Sponsor bei fast jedem großen Sportereignis in unserer Region und auch ihr seid jetzt in Hildesheim überall da präsent, wo es etwas zu berichten gibt. Ich finde eure Seite gut, mag euer Engagement und habe euch und eure Berichterstattung ein paar Wochen lang beobachtet und da kam dann die Idee, die wir letztendlich ja gemeinsam entwickelt haben. Den Zusammenhang zum Sport sehe ich deutlich darin, dass jeder Mensch, der auf der richtigen Position spielt oder arbeitet, einen guten Job macht.

Heißt: Wenn ich einen Torhüter draußen einsetze, ist er vermutlich nicht so stark und hilfreich, wie auf der Position, für die er ausgebildet wurde und auf der er gerne spielt. Im Job ist das ähnlich; Wenn jemand an der falschen Stelle sitzt und Dinge tut, die er nicht mag oder nicht gut kann, hat er wenig Erfolg und verliert schnell die Lust. Deshalb ist es für mich wichtig, die passenden Menschen für die VGH zu finden.

Sportnews: Nils was sagst du dazu, dass du draußen weniger gut bist, als im Tor, und zu der Theorie, die Melanie diesbezüglich anspricht?

Nils: Melanie hat mit der These Recht. Es ist vermessen zu behaupten, dass ich auf dem Feld besser bin als im Tor. Meine Aufgabe ist es, Tore zu verhindern. Genauso habe ich bei der VGH meine Aufgaben, die ich zu erledigen habe. Da ist der Sport ähnlich wie der Beruf. Das Team, in dem jeder seine Rolle und Aufgaben hat, ist entscheidend. Deswegen stehe ich voll hinter der Aussage von Melanie.

Sportnews: Hast du in der VGH deine Position gefunden ? Und wie hast du die VGH als Arbeitgeber bisher kennengelernt?

Nils: Ich habe als Trainee bei der VGH unterschiedliche Bereiche kennen gelernt. Aktuell bin ich im Marketing und werde dort voraussichtlich auch bleiben. Ich wurde bei der VGH super aufgenommen und meine ersten Erfahrungen decken sich mit den Erfahrungen anderer Trainees. Ein sehr fairer Arbeitgeber!

Sportnews: Melanie, du suchst jetzt also den passenden Menschen für eine Ausbildung. Wie stellst du dir diesen Menschen vor und was erwartet einen Auszubildenden bei Euch?

Melanie: Wenn ich sage, dass meine Erwartungen dahingehen, dass jemand mehr als nur seinen Namen fehlerfrei schreiben kann und das 1 x 1 beherrscht, bedeutet das für mich gute bis mindestens befriedigende Leistungen in den Bereichen Mathe und Deutsch. Insgesamt stellen wir jedoch die schulischen Leistungen nicht komplett in den Vordergrund. Das sieht man auch daran, dass wir beispielsweise keinen Online Test vorweg schalten, sondern den Bewerber zuerst in einem Gespräch kennenlernen möchten. In erster Linie suchen wir jemanden, der sich auf verschiedenste Bedürfnisse von Menschen einstellen kann, also flexibel reagiert und interessiert daran ist sich täglich neuen Situationen zu stellen. Wir versichern Kinder, Jugendliche, Familien und Rentner, und jeder von ihnen hat seine ganz eigene Geschichte, jeder möchte, dass wir zuhören , individuell beraten und helfen. Das bedeutet sich ein umfangreiches Wissen aneignen zu müssen und bereit zu sein, sich stetig auf dem Laufenden zu halten. Ein Bewerber muss aber nicht nur Spaß am Verkauf und der Beratung haben, sondern sich auch für die Vertragsbetreuung, die Produktentwicklung, EDV oder Schadenbearbeitung interessieren. All diese Stationen können mögliche Einsatzfelder im Laufe der Ausbildung sein. Gerne lade ich jeden Interessierten ein, sich auf unserer Homepage einen Überblick über das Berufsbild, die Voraussetzungen und das Bewerbungsverfahren zu verschaffen. Natürlich stehe ich auch persönlich oder telefonisch jederzeit zur Verfügung um einen Einblick zu geben oder Fragen zu beantworten.

 Sportnews: Nils, du spielst erfolgreich Fußball und bist Torwart beim Regionalligisten VFV Borussia 06 Hildesheim. Wie lassen sich Sport und Job, gerade bei der VGH, unter einen Hut bringen?

Nils: Aus meiner Sicht sehr gut. Auf der einen Seite hast du die Komponente Arbeitsleben, wo du primär deinen Kopf brauchst. Auf der anderen Seite – mit dem Fußball – natürlich auch den Kopf, aber im Vordergrund steht hier der Körper. Der Sport bietet mir eine gute Abwechslung zum Arbeitsleben. Dies ist eine gute Kombination. Auch zeitlich klappt beides gut. Ich habe flexible Arbeitszeiten in Form von Gleitzeit und kann mir meine Termine und Aufgaben selbstständig legen.

Sportnews: Welchen Tipp kannst du Bewerbern mit auf den Weg geben? Viele haben Angst, gerade vor dem Assessment Center.

Nils: Man muss authentisch sein. Ich habe mich nicht verstellt. Ich war ich selbst und habe mich dementsprechend so präsentiert. Hilfreich ist es natürlich, wenn sich die Bewerber vorab thematisch mit der VGH beschäftigen.

 

Wir hoffen wir konnten euch die VGH etwas näher bringen. Wenn ihr weitere Informationen haben wollt, schaut am besten auf der Homepage vorbei. Und zum Schluss ein Dank an euch Melanie und Nils, für die gute Zusammenarbeit und dass ihr euch Zeit genommen habt.