Wer wird Trainer beim VfV 06 – Wir blicken auf mögliche Kandidaten

Seit Ostersonntag steht der Regionalligist VfV Borussia 06 Hildesheim ohne Trainer, Jörg Goslar bot seinen Rücktritt an, welchen die Verantwortlichen annahmen. Interimsweise betreute am gestrigen Montag Kapitän Benedict Plaschke, Führungsspieler Christoph Lange und der sportliche Leiter Michael Hesse das Team. “Nach den Osterfeiertagen werden Präsidium und Vorstand des VfV 06 entscheiden, wie die sportliche Verantwortung zunächst für den Rest der Saison koordiniert wird”, heißt es von Vereinsseite.

Wir schauen auf mögliche Kandidaten:

 

Interimslösung Plaschke, Lange und Hesse (bis Saisonende)

Option Nummer eins scheint weiterhin mit der bisherigen Intermislösung zu arbeiten. Der sportliche Leiter Michael Hesse bringt die erforderliche Lizenz mit sich, die Spieler Plaschke und Lange haben genug Erfahrung für eine solche Situation, genießen hohen Stellenwert innerhalb der Mannschaft und sind Identifaktionsfiguren in Hildesheim. Es geht womöglich nur noch um Schadensbegrenzung, dann wäre diese Variante die wohl günstigste und man hätte genug Zeit,t einen neuen Trainer für die kommende Saison zu finden.

 

Mike Pertile (aktuell VfV 06 U19)

Eine weitere interne Variante könnte U19-Trainer Maik Pertile sein. Er kennt den Verein in-und auswendig, zudem führt er aktuell erfolgreich die Hildesheimer A-Jugend in der Niedersachsenliga. Er könnte sowohl zumindest bis Saisonende, als auch eine Option für einen Neuanfang sein. Zudem bringt er viel Erfahrung aus seiner aktiven Zeit mit und dürfte als Defensivakteur besonders an der Stabilisation der Defensive arbeiten.

 

Jürgen Stoffregen (vereinslos/Karriereende)

Der “Held”. Können es Salge und Hesse noch einmal schaffen und den Aufstiegstrainer zum Comeback bewegen? Bereits in der vergangenen Saison übernahm Stoffregen nach dem Aus von Mario Block und führte die Borussia zum Klassenerhalt. Sein Standing in Hildesheim ist unbeschreiblich, allerdings wäre die Möglichkeit größer zu verlieren als erneuter Held zu werden.

 

Omar Fahmy (aktuell SV Newroz)

Der aktuelle Trainer des Tabellenführers der Bezirksliga Hannover 4 war bis zum Sommer selbst noch aktiv bei der “Domstadtelf”. Er kennt einen Großteil der Mannschaft, war Kapitän und ebenso Identifikationsfigur. Bei seinem ersten Trainerengagement schlägt er voll ein, führt den SVN als Aufsteiger an die Tabellenspitze und könnte für einen großen Umbruch im Sommer stehen. Fahmy ist bestens vernetzt und dürfte damit auch die Kaderplanung erleichtern.

Murat Salar (aktuell SV Arminia Hannover)

Ebenfalls wie Pertile und Fahmy ein ehemaliger Akteur des VfV 06. Der extrovertierte Stürmer und Trainer ist zurzeit in der Oberliga aktiv und machte aus dem Abstiegskandidaten SV Arminia Hannover eine gefestigte Oberliga-Mannschaft. Anfang August schaltete er mit seinen Arminen völlig verdient die Hildesheimer im Niedersachsenpokal aus, scheiterte erst im Halbfinale am Regionalligisten SSV Jeddeloh. Mit allen Wassern gewaschen, der sicher die eine oder andere Idee in der schwierigen Situation parat hätte.

Björn Zimmermann (aktuell SV Bavenstedt)

Nur durch den überraschenden Rücktritt wurde Zimmermann überhaupt Trainer des Landesligisten SV Bavenstedt. Aus den ersten drei Spielen gab es drei Siege, die Mannschaft schwärmt vom ehrgeizigen Coach. Zimmermann ist ein Hildesheimer Urgestein und dürfte daher mit viel Ehrgeiz und Herzblut bei der Sache sein. Fraglich ob die Bavenstedter Verantwortlichen ihm den Weg frei machen würden.