Börde geht unter, Söhre verliert knapp – Handball Oberliga

Am gestrigen Samstag waren die beiden Hildesheimer Handball Oberligisten SG Börde und SF Söhre auswärts unterwegs. Beide kehrten ohne Punkte heim.

Die SG Börde Handball gastierte beim Tabellenführer MTV Großenheidorn und ging sang- und klanglos unter. Der Ligaprimus zeigte sich von Anfang an konsequent und setzte sich schnell ab. Bereits nach fünf Minuten stand es 4:1. Nach 15 Minuten konnten die Börde-Handballer den Rückstand kurzzeitig sogar auf ein Tor verkürzen, Kenny Blotor zeichnete sich dafür verantwortlich. Danach aber setzte sich der MTV deutlicher ab, zur Pause stand es 19:13.
In den ersten fünf Minuten nach der Pause bauen die Gastgeber die Führung noch einmal aus, nach insgesamt 35 Minuten steht es 25:13, zwölf Tore Rückstand. Im weiteren Spielverlauf war es immer mal wieder Kenny Blotor der vereinzelt traf, die Großenheidorner trafen regelmäßig und bauten die Führung weiter aus. Schlussendlich geht das Duell mit 42:25 an den MTV, satte 17 Tore Vorsprung sprechen eine deutliche Sprache. Bei den Hausherren waren Till Hermann und Torben Buhre mit jeweils neun Treffern beste Werfer, Kenny Blotor traf elf Mal für die SG und war damit bester Schütze.

Die Sportfreunde Söhre haben nach dem Unentschieden gegen das Schlusslicht aus Duderstadt in der letzten Woche, gestern den nächsten Dämpfer erhalten. Im Duell gegen die HSG Nienburg zog man mit 38:37 den Kürzeren und rutschte dadurch auf Rang sieben ab.
Die Söhrer liefen schnell einem Drei-Tore-Rückstand hinterher, nach fünf und zehn Minuten lag man 5:2 und 8:5 zurück. Malte Grabisch bekam die Söhrer Deckung nur selten in den Griff. Nach etwa 15 Minuten entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch, die HSG führte zwar meist, aber die Mannen von Trainer Sven Lakenmacher blieben dran. Lakenmacher selbst erhielt bereits nach 18 Minuten die erste Verwarnung, er hatte lautstark protestiert. Zur Pause führten die Gastgeber mit 17:16.
Auch nach der Pause blieb das Spiel Spitz auf Knopf, die Gäste konnten sich erstmals eine Führung erspielen und sogar kurzzeitig absetzen. In dieser Phase war es vor allem der wiedergenese Niklas Ihmann, der drei wichtige Treffer beisteuerte. Bis 15 Minuten vor Schluss hielt die Führung, dann sah Trainer Lakenmacher eine zwei Minuten Strafe und einer seiner Mannen musste runter. Die Nienburger nutzten die Überzahl konsequent und drehten die Partie daraufhin. Lakenmacher erhielt anschließend sogar die rote Karte und musste auf die Tribüne. Die HSG lag nun immer ein Tor in Front und verteidigte die Führung zum 38:37 Heimsieg ins Ziel. Malte Grabisch (12/4), sowie Maximilian Kolditz (12/8) waren die besten Werfer, auch stark waren Jan-Phillip Naß (8 Tore) und Niklas Ihmann (9).