Der Spitzenreiter schlägt in Giesen auf – Helios GRIZZLYS empfangen VCO!

Nach der Spielpause am vergangenen Wochenende geht es für die HELIOS GRIZZLYS Giesen am kommenden Samstag im Liga-Alltag weiter. Zum dritten Heimspiel in der laufenden Saison in der Giesener Schachtarena gastiert niemand geringeres als der aktuelle Tabellenführer VCO Berlin bei den GRIZZLYS. Die Partie beginnt wie gewohnt um 20 Uhr.

Zwei Wochen hatten die Giesener Zeit die Niederlage gegen den FC Schüttorf zu verarbeiten, noch steht man auf Rang drei, allerdings bereits punktgleich mit dem FCS, der noch ein Spiel mehr zu absolvieren hat. “Gegen Schüttorf war die Niederlage auch ein bisschen unglücklich, aber wir können auch aus solchen Spielen was mitnehmen und versuchen, gestärkt ins nächste Spiel zu gehen”, so Kapitän Hauke Wagner. Die Schüttorfer spielen am Samstag in Delbrück und dürften damit im direkten Duell die leichtere Aufgabe haben.

Die Tabelle der 2.Volleyball Bundesliga ist tatsächlich noch sehr verzerrt, denn viele Teams haben eine unterschiedliche Anzahl Spiele absolviert. So hat VCO Berlin bereits 22 Partien gespielt, der FC Schüttorf erst 18. Deshalb können die Berliner auch noch vom aktuellen Tabellenzweiten aus Mitteldeutschland abgefangen werden. Eine Rolle spielt es allerdings nicht, auf welchem Rang die Berliner landen, spielen sie außer Konkurrenz und dürfen am Ende einer Saison weder auf- noch absteigen. Der VC Olympia Berlin ist Bundesstützpunkt im Volleyball und hat meist junge Truppen, die als Entwicklungspotenzial angesehen werden. Unter anderem gehörten auch Stefan Thiel und André Illmer diesem Team in der vergangenen Saison an.
Im Hinspiel unterlagen die Mannen von Trainer Itamar Stein mit 1:3, dafür wollen sie Samstag Revanche nehmen. Hauke Wagner gibt eine kämpferische Marschroute voraus: “Gegen VCO wollen wir vor allem auf unsere Leistung gucken. Wenn man den bisherigen Saisonverlauf betrachtet, sollte VCO Favorit sein, aber wir wissen, dass wir auch auf dem Level spielen können.” Niemand ist verletzt, alle Mann sind an Bord, der Trainer kann also aus dem Vollen schöpfen.