Ein packender Start in die Spielzeit

Foto: Höhler

Hellas-99-Wasserballer und Poseidon Hamburg II trennen sich 9:9.

Mit einem packenden Duell haben die Wasserballer des HSC Hellas-1899 die neue Saison in der 2. Wasserball-Bundesliga Nord eröffnet. Am Ende trennten sich die Hildesheimer von Poseidon Hamburg II mit einem 9:9 (1:2, 1:3, 4:1, 3:3)-Unentschieden.

Dabei sah es nach der halben Spielzeit so aus, als würde das neues Jahr mit einem Fehlstart für Hellas-99 beginnen. Mit 2:5 lagen die Gastgeber nach zwei Vierteln hinten und durften sich über den Rückstand auch nicht beklagen. Im Gegenteil. Ihrem gut aufgelegten Torwart Marcel Wiegand hatten es Spielertrainer Dragan Dobric und seine Jungs zu verdanken, dass sie nicht hoffnungslos zurücklagen. Er entschärfte einige Großchancen der Hanseaten.

Vorne lief bei den 99ern wenig zusammen. Die körperlich robusten Hamburger präsentierten sich dagegen von Anfang an giftig und gut trainiert, übernahmen im Wasserparadies die Regie und dominierten das Geschehen. „Poseidon war gut besetzt und wir nicht in Topform“, erklärt sich Dragan Dobric den schwachen Beginn. Schlechte Anspiele auf Center Steven Brager, der kaum Chancen hatte und ohne Torerfolg blieb, dazu fehlte es an intelligenter Bewegung im Halbkreis.

Das änderte sich im dritten Viertel. Der Hellas-99 passte sich dem rabiaten Vorgehen der Hamburger Bundesliga-Reserve an und kämpfte sich zurück ins Spiel. Endlich strahlte der Rückraum auch Gefahr aus, den Hellenen gelangen schöne Treffer aus dem Halbkreis. Mit 6:6 ging es in den Schlussabschnitt, und der HSC hätte vielleicht noch beide Punkte geholt, wenn das Team mehr Geduld im Angriff gehabt hätte. Die Hellenen suchten die Entscheidung, doch jeden Ausgleich beantwortete Hamburg mit einem Gegentor. „Unser Wille war da, darauf lässt sich aufbauen“, freut sich der HSC-Trainer über ein Match, das gut anzusehen war und nicht nur wegen des gerechten Ausgangs den Aktiven und den Zuschauern eine Menge Spaß gemacht hat. Auch wenn Dragan Dobric vor dem Anpfiff die Hamburger nicht so stark eingeschätzt und zwei Zähler fest eingeplant hatte, machte er nach der Schlusssirene ein zufriedenes Gesicht.

„Wir haben heute einen Punkt gewonnen.“

Hellas-99: Marcel Wiegand (im Tor); Florian Weiterer (3), Noah Schütze, Cilian Schäfer, Malte Jürgens, Torben Weiterer (1), Steven Brager, Julius Witte (1), Tobias Höhler (2), Dragan Dobric (1), Jan Heinemann (1).

 

BU