Grizzlys unterliegen Mitteldeutschland 0:3

Die HELIOS GRIZZLYS GIESEN waren am heutigen Samstagabend zu Gast beim amtieren Meister der 2.Volleyball-Bundesliga, dem CV Mitteldeutschland. Vor der Saison waren diese beiden Teams die größten Titelkandidaten.

Dementsprechend entwickelte sich auch ein spannendes und nervenaufreibendes Spiel in der Jahrhunderthalle in Spergau. Im ersten Satz waren die Gäste leicht tonangebend und führten die meiste Zeit mit drei oder vier Punkten Vorsprung. Die Souveränität des Tabellenzweiten hinterließ Eindruck bei den Grizzlys, die sich jedoch nicht unter Werk verkauften. Gegen Ende des ersten Durchgangs kämpften sich die Mannen von Trainer Itamar Stein noch einmal heran, wehrten dabei sogar vier Satzbälle ab. Am Ende konnten die “Piraten“, wie sich die Volleyballer aus Mitteldeutschland selbst nennen aber doch durchsetzen und gewannen den ersten Durchgang mit 27:25.

Im 2.Satz gingen die Giesener zunächst 3:1 in Führung, doch dann waren es wieder die Gastgeber, die sich mehr und mehr absetzen konnten. Wieder erarbeiteten sich die Mannen von Trainer Mircea Dudas einen Vorsprung der meist vier oder sogar fünf Punkte betrug. Aber erneut kämpften sich die Grizzlys zurück ins Spiel, eine Aufschlagserie von Marius Appel brachte den Ausgleich zum 22:22. Danach erspielten sich die Giesener sogar zwei Satzbälle, Mitteldeutschland konnte jedoch beide abwehren und verwandelte beim Stand von 27:26 den Satzball zum 2:0 Satzgewinn (28:26).

Im dritten Durchgang wurde es dann deutlich, man hatte das Gefühl, als hätte Mitteldeutschland noch einen Gang zulegen können. Folglich erspielten sich die Chemie Volleys einen großen Vorsprung, beim Stand von 16:8 hatten die Grizzlys acht Punkte Rückstand. Diesen Rückstand konnten die Giesener nur noch auf einen Punkt verkürzen. Um kurz nach 21 Uhr verwandelte Mitteldeutschland den ersten Matchball zum 25:18 und dem damit verbundenen 3:0 Heimsieg.

Auf Seiten der Giesener bekam Milan Hrinak die silberne Medaille, als MVP.

Am Ende eine deutliche Niederlage der Grizzlys, die das Spielgeschehen nicht wirklich widerspiegelt. Lediglich im dritten Satz spielten die Hausherren deutlich besser, ansonsten war es ein enges Spiel, indem den Grizzlys auch ein wenig das Glück fehlte.