Eintracht kassiert zwei Niederlagen am Doppelspieltag!

Spielbericht Eintracht Hildesheim 23:26 Dessau-Roslauer HV

Viele Fehler belassen Eintracht sieglos in eigener Halle

In dieser Form hatte Eintracht den Heimsieg schlicht nicht verdient. Nur phasenweise spielte die Mannschaft um Kapitän Robin John guten Handball, zu häufig aber gab es einfache technische Fehler und ausgelassene Großchancen. Insbesondere in der ersten Hälfte, die Trainer Gerald Oberbeck als “indiskutabel” bezeichnete, konnte die Mannschaft froh sein, nur mit einem 10:14-Rückstand in die Kabine gehen. Als im zweiten Durchgang alle Zeichen auf Heimsieg zu drehen schienen, schlich sich wieder eine große Zahl von Fehlern ein. Nach Spielschluss konnten daher die Gäste mit ihren ca. 60 mitgereisten Fans einen verdienten 23:26-Auswärtssieg vor 1.476 Zuschauern in der Volksbank-Arena feiern. Die Leistung muss die Mannschaft nun aber schnell aus den Köpfen streichen, denn schon am Sonntag steht das nächste Spiel beim VfL Eintracht Hagen an. Insofern haben die Hildesheimer auch keine Zeit, lange mit sich zu hadern, sondern haben direkt die Chance zur Wiedergutmachung.

DRHV-Trainer Uwe Jungandreas nahm die Punkte gerne mit nach Dessau: “Ich bin zufrieden, denn wir haben die Stärken von Eintracht bis auf ein paar Situationen gut im Griff gehabt und sind auch in der starken Hildesheimer Phase nach der Halbzeit nicht unruhig geworden, deshalb war unser Sieg wohl auch verdient.”

Leistungsdaten Eintracht Hildesheim:

Paul Twarz, Jakub Lefan – Lukas Schieb, Andy Simon (3), Jacob Nelson, Robin John (5/2), Maurice Lungela (1), Dimitri Ignatow (2), Niko Tzoufras (3), Fynn Wiebe, Dennis Weit, Lothar von Hermanni, Fin Backs, Adam Papadopoulos (2), Nikos Passias, Savvas Savvas (7/2)

Spielbericht VFL Eintracht Hagen 33:19 Eintracht Hildesheim

Schlechtes Eintracht-Team geht in Hagen unter

„Die Mannschaft war nach den Heimniederlagen sehr verunsichert, das hat man heute ganz deutlich gesehen“ sagte Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck in der Pressekonferenz nach dem Spiel und traf mit der Verunsicherung voll ins Schwarze. Seine Mannschaft hatte in den vorangegangenen 60 Minuten nie wirklich in die Partie gefunden und beim bis dahin Tabellenletzten VfL Eintracht Hagen nach einer desolaten Leistung mit 33:19 verloren. Auch wenn die Mannschaft nach einem Rückstand zwischenzeitlich auf 7:7 ausgleichen konnte, dominierten erneut technische Fehler und Zurückhaltung das Hildesheimer Angriffsspiel. Schon zur Pause lag der Gastgeber mit 16:11 vorne, im zweiten Durchgang spielten dann endgültig nur noch die Grün-Gelben aus Hagen. Bis zum kommenden Heimspiel am 22. November wird die Mannschaft sich von den Negativerlebnissen frei machen müssen, um eine Chance auf die Punkte zu haben.
Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck musste auf den weiter verletzten Chris Meiser sowie auf die Linksaußen Lukas Schieb (Knöchelverletzung) und Fin Backs (Erkältung) verzichten. Schon in den ersten Angriffen war erkennbar, dass die Angriffe und Torerfolge derzeit nicht gerade leicht von der Hand gehen. Während die Hausherren von den letzten Heimerfolgen befreit und druckvoll aufspielten, hatte Eintracht um die Tore zu kämpfen.

Nach der Pause zeigte sich dann durchgehend bis zum Schlusspfiff das gleiche Bild. Egal, welche Formation auf dem Spielfeld stand, es entstand kein flüssiges und druckvolles Angriffsspiel. Immer wieder kamen die Gäste zu schnellen und ungestörten Abschlüssen, sodass die auch Hildesheimer Torhüter Jakub Lefan (bis zur 45. Minute) und Paul Twarz wenig auszurichten hatten. Beim 25:15 holten die Hagener die erste Zehn-Tore-Führung, am Ende feierte Hagen vor 600 Zuschauern einen ungefährdeten Heimsieg. Das Aufbäumen einzelner konnte dabei wenig für Eintracht ausrichten. Gerald Oberbeck sagte nach dem Spiel: „Wir sind hier nie wirklich in die Lage gekommen, an einen Punktgewinn zu glauben. Jetzt müssen wir die Mannschaft körperlich und vor allem mental schnell wieder fit bekommen, damit wir in den beiden kommenden Heimspielen endlich wieder Punkte sammeln können.“

Leistungsdaten Eintracht Hildesheim:

Paul Twarz, Jakub Lefan – Andy Simon (2), Jacob Nelson, Robin John (5), Maurice Lungela, Dimitri Ignatow, Niko Tzoufras (2), Fynn Wiebe, Dennis Weit (1), Lothar von Hermanni (4), Adam Papadopoulos, Nikos Passias (1), Savvas Savvas (4/1)