PSV Damen siegen im furiosen Finale mit 2:1

Annabell Möker ist für Trainer Wiese die auffälligste Spielerin seines Teams in Göttingen. Annabel hat es mit der starken Göttingerin Miriam Wedemeyer zu tun. Die Gastgeber kommen insbesondere über Wedemeyer besser in die Begegnung und können die ersten Akzente setzen. Die Hildesheimerinnen und Annabell brauchen eine gute Viertelstunde, um sich auf die Gastgeber einzustellen. Bei strömenden Regen erspielen sich die Gäste dann bis zur Halbzeit mit zunehmender Spieldauer ein Chancenplus. Die aussichtsreichsten Gelegenheiten für den PSV hat Anne Arzbach, die aber jeweils knapp das Tor verpasst. In der Defensive agiert die Viererkette mit Annabell immer sicherer und lässt den SVG Sturm kaum zur Wirkung kommen. So geht es torlos in die Pause. 

Zehn Minuten nach der Pause köpft Franziska Aue ihr Team in Führung. Nach der von Sara Raulfs getretenen Ecke steigt Hildesheims Nummer 11 am höchsten und erzielt die verdiente Führung. In der Folge scheinen Annabell und ihre Mitspielerinnen sich eine Pause zu nehmen. Die Gastgeber drehen nun mächtig auf und gewinnen die entscheidenden Zweikämpfe. Trainer Wiese sieht sein Team nun zu hektisch, und die klare Linie im Spielaufbau geht verloren. Göttingen ist für die nächsten zwanzig Minuten das bestimmende Team. In dieser Phase können sich die Hildesheimer auf ihre Torfrau Jolien Auracher verlassen. Mit gutem Stellungsspiel und sicheren Aktionen vereitelt sie den Erfolg der Göttinger Offensivaktionen. In den letzten Minuten der Partie wogt das Spiel noch einmal kräftig hin und her. Als Wedemeyer für die Gastgeber drei Minuten vor Ende der Partie zum 1:1 ausgleicht, können weder Möker noch Auracher für die Hildesheimer entscheidend eingreifen. Der direkte Freistoß ist zu platziert geschossen. Mit diesem Treffer scheint die „Hop oder Top-Serie“ der SVG beendet zu sein, dass erste Unentschieden der Saison ist in der 87. Minute zum Greifen nah. Top für die Hildesheimerinnen ist Anne Arzbachs Treffer in der 89. Minute. Der 2:1 Siegtreffer beendet für die Torschützenkönigin der letzten Saison, die fast endlose Zeit ohne Treffer in dieser Saison.

„Ich freue mich besonders für meine Spielerinnen Anne Arzbach, bei der nun endlich der Knoten geplatzt ist und Annabell Möker, die mit einer ganz starken Leistung wesentlich zum Sieg beigetragen hat.“ so Trainer Andreas Wiese nach dem Spiel.