Unglückliche Niederlage gegen den Lüneburger SK Hansa

In der Anfangsphase tasteten sich beide Mannschaften ab, bis in der 10. Spielminute Lüneburg die erste Offensivaktion für sich verzeichnen konnte. Nur wenige Augenblicke danach konnte VFV mit einer scharfen Hineingabe und einem Schuss knapp neben das Tor nachziehen. 25. Minute dann der Schock für den VfV, ein abgewehrter Schuss von Zumbeel fliegt zum Sechnzehner und Leon Deichmann haut den Ball aus der zweiten Reihe ins lange Eck zum 0:1. In der 33. Minute dann das 1:1 für die Domstadtelf. Nach einer klasse getretenen Ecke von Yannik Schulze steigt Mame Diouf höher als alle anderen und netzt mit einem wunderbaren Kopfball zum 1:1 ein.

In der 41. Minute dann ein Konter für die Hausherren, die Thomas Sonntag auf die Reise schickten, doch dieser scheiterte an Torwart Ole Springer. Zum Anfang der ersten Hälfte hatte Lüneburg mehr vom Spiel, doch zur Halbzeitpause hin wendete sich das Blatt zu Gunsten der Hildesheim. Mit Applaus ging es für die Goslar Truppe in die Kabine.

Nach der Halbzeit wurde das Spiel erstmal ruhiger, doch dann kam die 52. Minute. Schulze wird in die Tiefe geschickt und steht frei vor Schlussmann Springer, doch schiebt den Ball halbhoch gegen den Keeper, dieser lenkt den Ball zur Ecke. Dann der direkte Gegenzug. Ein Konter der Lüneburger findet Varela Monteiro Ridel, dieser setzt sich gegen zwei Leute durch und schiebt den Ball ins kurze Eck zum 1:2 ein. In der 59. Minute dann ein Standard für die Hildesheimer. Schulze bringt den Ball gut hinein und Oliver Doege haut den Ball per Kopf gegen die Latte. Bis zu diesem Zeitpunkt ein sehr bitterer Rückstand für den VfV. Die ersten Wechsel wurden in der 65. Minute verzeichnet, Christoph Lange für Konstantinos Drizis und Jane Zlatkov für Sofien Chahed.

In der nächsten Spielzeit plätscherte das Spiel so vor sich hin. Beide Mannschaften hatten viel Drang nach vorne, aber machten auch viele Fehler im Spielaufbau. Darauf folge die nächste Auswechslung, Yannik Schulze räumt den Platz für Thomas Ströhl. 710 Zuschauer sahen dann wie die Domstadtelf in der Schlussphase versuchte einen Punkt vor heimischer Kulisse zu retten und kamen auch durch einen Kopfball von Doege zu der Chance, doch der Keeper konnte den Ball leicht abfangen. Unterm Strich verliert die Domstadtelf ein umkämpftes Spiel ,welches über die 90. Minuten gesehen, auf Augenhöhe statt fand. Doch das Quäntchen Glück klebte wieder einmal nicht an den Füßen der Hildesheimer.